Artikel von Juliane Pelz

Arbeiten in der Veränderung – so gelingt‘s

„Nichts ist beständiger als der Wandel“ sagte schon Heraklit vor 2500 Jahren. Dass Veränderungen allgegenwärtig sind und dieses Zitat einen wahren Kern hat, können wir alle in unserem privaten und beruflichen Alltag erleben. Wir werden erwachsen, ziehen in die Welt, erlernen einen Beruf, gründen eine Familie, eignen uns neue Fähigkeiten an, wechseln den Job, den Partner oder die Stadt. All das sind enorme Anpassungsleistungen, deren Ausmaße uns manchmal erst im Nachhinein in vollem Umfang bewusst werden. Im Unterschied zu Heraklits Zeiten ist die Geschwindigkeit von Veränderungen heute gestiegen. Durch Globalisierung, weltumspannenden Handel, Digitalisierung und moderne Kommunikationstechnologien hat sich die Halbwertszeit von Informationen und Strukturen stark verkürzt. Wandlungsfähigkeit – sowohl von Organisationen als auch von Menschen – ist für das Überleben in der modernen Welt von essentieller Bedeutung.

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Generation Y – Studien, Wunsch und Wirklichkeit

Wir, die sogenannte Generation Y, sind aufgewachsen in einer Zeit mit massiven technologischen Entwicklungen. Man sagt uns nach, dass wir flexibel sind, gut informiert, unabhängig und selbstständig. Wir haben in Bildung investiert und uns strategisch optimiert. Wir wollen flexibel arbeiten, keine festen Arbeitsplätze und schätzen den Wert von Freizeit und Freiraum für Projekte höher ein als ein steigendes Gehalt – Sinn ist wichtiger als Sicherheit, Arbeit ein Mittel zur Selbstverwirklichung. Und was uns dabei angeblich besonders in die Karten spielt – der Fachkräftemangel. Dies schöne zusammengesetzte deutsche Wort bedeutet für uns nämlich – wir können uns die Jobs aussuchen. Doch ist das wirklich so? Wie steht es um diese Mythen um die Generation Y? Laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes sieht die Realität für Generation Y ganz anders aus.

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Veränderungsfähigkeit von Unternehmen: Wer hat im Wandel die besseren Karten?

Open Space in Hamburg – an den Wänden hängen zahlreiche Karten mit Diskussionsthemen und Orten, in den Ecken stehen Gruppen und diskutieren, angeregt durch den Film Augenhöhe, lebhaft über neue Formen der Zusammenarbeit, Freiräume, Partizipation, Selbstorganisation und Potenzialentfaltung. Die Arbeitswelt verändert sich. Nicht erst seit gestern, aber wir fragen uns wo geht die Reise hin? Dieser Frage geht auch der Film Augenhöhe nach und besucht Unternehmen, die den Wandel gestalten und Entscheidendes anders machen.

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New Work – wird jetzt alles anders?

Es ist die Rede von Feelgoodmanagern, von hierarchielosen Unternehmen, gewählten Managern, multiplen Organisationsformen, Unternehmen als Genossenschaft und vieles mehr. Alles in allem geht es aber um die wirklich großen Fragen: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wie sehen die Organisationen der Zukunft aus? Und wie lassen sich die Herausforderungen der Zukunft meistern?

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Work-Life-Balance: Leben und Arbeiten – das kann doch nicht schon alles sein!

Da ist er wieder dieser Begriff, Work-Life-Balance. Das Thema ist momentan omnipräsent, ob in den Medien, Ratgeber-Literatur und Seminaren und immer häufiger auch bei Unternehmen, die sich gegenüber potentiellen Bewerbern als modern und aufgeschlossen präsentieren wollen. Und Work-Life-Balance soll vor allem für mich, einer Angehörigen der sogenannten Generation Y, über die sich alle momentan den Kopf zerbrechen, ein entscheidendes Thema sein. Aber stimmt das überhaupt und ist dieser Begriff noch zeitgemäß?

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Der Mitarbeiter der Zukunft – oder: was motiviert einen, der alles schon hat?

„Jan Müller hat genug“ titelt der Autor eines ZEIT-Dossiers. Wer ist eigentlich dieser Jan? Jan Müller ist 18 Jahre alt, er heißt Jan, weil das der häufigste Name in seinem Jahrgang ist, lebt in Nordrhein-Westfahlen, weil dort die meisten 18 Jährigen leben, genauer gesagt in Köln, weil das die größte Stadt in NRW ist, er sagt von sich „Ich blicke positiv in die Zukunft“. Jan ist ein Musterknabe, ein Ergebnis aus Daten und Fakten, die die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt in zahlreichen Umfragen und Hausbesuchen ermittelt hat.

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Leadership in Change by Detego | 2013-2014