Neue Arbeitswelten – Fluch oder Segen?

Globalisierung, Digitalisierung: es vergeht kein Tag an dem diese Themen im gesellschaftlichen, politischen oder ökonomischen Kontext nicht diskutiert werden. Und im Fahrwasser dieser Themen wird unter dem Stichwort „neue Arbeitswelten“ zusätzlich ein weiterer Themenkomplex immer bedeutsamer.
Dabei geht es im Kern um folgende Fragestellungen:
– Wie muss / kann ein Arbeitsplatz (der Zukunft) gestaltet bzw. ausgestattet ein?
– Wie können die Arbeitsbedingungen bzw. kann die Leistungserbringung selbst flexibilisiert werden?

mehr

Veränderungsgeschwindigkeit: Druck von außen versus Gestaltungsfreiraum

Change-Verantwortliche sind mit zwei grundlegenden Ausgangssituationen konfrontiert. Situation Eins: (Zeit-) Druck von außen, der Wettbewerb, sich rasant verändernde Märkte, sogar der Gesetzgeber geben die Geschwindigkeit des Change-Prozesses vor. Wer sich verweigert, riskiert Wettbewerbsfähigkeit, gar die Existenz des Unternehmens. Situation Zwei: Die verantwortliche Führungskraft kann die Geschwindigkeit selbst bestimmen resp. signifikant beeinflussen. Dann ist ja alles klar? Dann kann ja nichts mehr schiefgehen? Weit gefehlt!

mehr

Work-Life-Balance: „Die anderen sind die Wahnsinnigen, nicht Sie!“

Neulich in einem Coaching mit einer Führungskraft: Wir sprachen zur Work-Life-Balance und vor allem über die Herausforderung, den (hohen) Anspruch als Führungskraft und als Elternteil miteinander zu vereinbaren.
Als es konkret darum ging, den zeitlichen Rahmen abzustecken, machte ich den – durchaus provokativ gemeinten – Vorschlag, „einfach“ in der Regel um 17 Uhr zu gehen und den Griffel fallen zu lassen. Klar, das ist heutzutage nicht umzusetzen. Aber interessant war dann unsere Diskussion, die sich entfachte. Meine Klientin ließ nämlich in einem Nebensatz verlauten: „Die anderen erklären mich doch für verrückt, wenn ich so früh gehe!“. Und da bin eingestiegen:

mehr

Führungsagilität: Intuitive Wahrnehmung

Das Finden des nicht Gesuchten wird Intuition und Kreativität genannt. Kreativ sein bedeutet, mehr wahrzunehmen als die manchmal etwas ausgetretenen Pfade von lösungsorientierten Denken oder rationaler Konzepte und dadurch etwas wirklich Neues zu kreieren. Der erfolgreiche Umgang mit steigender Komplexität und Dynamik bedeutet außerhalb der althergebrachten Vorgehensweisen nach neuen Wegen zu suchen.

mehr

Das innere Team: Wie übernehme ich den Chefsessel?

In meinem letzten Beitrag (‚Das Innere Team als Grundlage für agile Führung‘) stellte ich in den Raum, dass die Fähigkeit zur Selbstreflexion in Kombination mit einer ausgeprägten Multiperspektivität das Fundament für Agilität (nicht nur) in der Führung bildet.

Eine Methode, mit den teils diffus, hektisch und unkontrolliert agierenden Rollen in uns selbst strukturierter umzugehen ist das Modell des ‚Inneren Teams‘ von Friedemann Schulz von Thun.

mehr

Das innere Team als Grundlage für agile Führung

Mit dem Phänomen zunehmender Komplexität und Dynamik haben wir uns im Rahmen unseres Blogs schon vielfach auseinander gesetzt. Ein hilfreicher Ansatz, mit den daraus resultierenden, stärker werdenden Belastungen und Nebenwirkungen in einer Führungsrolle umzugehen, ist das Modell Leadership Agility von Bill Joiner.

mehr

Führungsagilität: Innere Achtsamkeit

Innere Achtsamkeit (mindfulness) bedeutet waches Wahrnehmen des inneren Erlebens. Aller Gedanken, Vorstellungen, Überzeugungen, Gefühle, Empfindungen und inneren Kommentare, nehme ich wahr ohne in sie einzusteigen und mich von ihnen „gefangen nehmen“ zu lassen. Innere Achtsamkeit ist also ein passives Wahrnehmen all dessen, was in mir geschieht.
Nach der neuesten Kognitionsforschung sind dabei das Erste und Feinste, was sich im Menschen verändert und am leichtesten unserer Selbstwahrnehmung entgeht, kleinste Veränderungen auf der Körperebene, z. B. im Muskeltonus. Diese setzen dann Assoziationsketten in Gang: Gefühle, Gedanken, Vorstellungen ändern sich.

mehr

Führungsagilität: Achtsamkeit – was nehme ich wahr?

Achtsamkeit ist der Ausweg aus diesem erstarrten Raum, in dem alles schon „gewusst“ und vorgegeben ist. Das wichtigste Buch des großen Achtsamkeitslehrers Krishnamurti heißt nicht zufällig „Freedom from the Known“.

Ellen Langer von der Harvard Universität erforscht die Wirkungsweise der Achtsamkeit und empfiehlt: „Vertraue möglichst wenig auf deine kognitiven Automatismen. Es ist viel wirklichkeitsnäher und zielführender, sich immer wieder in den Zustand der Präsenz zu versetzen. In eine möglichst wache, achtsame Seinsweise, die auf schematisches Denken weitgehend verzichtet und in jeder Situation offen für jede Möglichkeit bleibt.“

mehr

Coaching-Prozesse: Herausforderungen in der Projektleitung

Eine IT-Projektleiterin in einer Bank war relativ neu in ihrer Rolle und wurde von Seiten ihrer Führungskraft und von ihrem Unternehmen in Form eines Coachings unterstützt. Ziel des Coachings war, ihr im ersten Jahr unterstützend zur Seite zu stehen und sie in ihrer Rolle als Projektleiterin zu stärken. Nach einem ersten Kennlerngespräch, in dem sich die Projektleiterin und ich mich als Coach vorstellten und...mehr

« Ältere Beiträge

Leadership in Change by Detego | 2013-2014