Gemeinsame Werte im Unternehmen – es lohnt sich

Es gehört heute zum guten Ton, als Unternehmen Werte zu beschreiben, an die Wand zu hängen oder auf seiner Website zu veröffentlichen. Meistens ist es eine Initiative der Personal-, der PR- oder der Marketingabteilung, die die Unternehmenswerte zum Beispiel für eine stärkere Außenwirkung nutzen wollen. Agenturen werden engagiert, es werden Werte wie Kundenorientierung, Verantwortung oder Fairness in einem modern designten Folder oder auf ein Hochglanz Poster gedruckt und anschließend landet das kostspielige Projekt in einer Schublade.

mehr

Web 2.0 im Unternehmen: Bottom-up-Prozess oder reine Kosmetik?

„Digitale Revolution – ist Change Management mutig genug für die Zukunft“ fragt Capgemini Consulting in der gleichnamigen Studie. Die Unternehmensberatung kommt zum Schluss, dass „die digitale Transformation noch in weiter Ferne liegt, besonders wenn es darum geht, Mitarbeiter in den Veränderungsprozess einzubinden und einen Austausch über alle Hierarchiestufen hinweg zu ermöglichen“. Hm, für mich stellt sich da gleich die Frage: Wird da etwas in seiner Bedeutung und Wirkungskraft überschätzt? Und welche Voraussetzungen braucht es bei denjenigen, die mit Web 2.0 Anwendungen im Unternehmen arbeiten wollen – oder sollen?

mehr

Bilinguale Unternehmen: Gibt es männliche und weibliche Werte?

Der Personalvorstand bei Continental, Elke Strathmann, hat sich vorgenommen, das Unternehmen zweisprachig aufzustellen. Strathmann spricht von einer männlichen und einer weiblichen Sprache. Noch genauer von einem, laut Strathmann, eher männlichen Denken, das sich in „Gewinnermentalität und Freiheit“ ausdrückt und einem eher weiblichen in Gestalt von „Vertrauen und Verbundenheit“. Sind das jeweils genderorientierte Werte oder gibt es hier noch einen dritten Blickwinkel?

mehr

Im Change: Neue Software und andere Prozesse – und alles läuft rund?

Mein Kollege Christian Brauner hat in seinem jüngsten Beitrag vor „vollkommen wirkungslosen“ Methoden im Change-Prozess gewarnt. Etwa wenn eine neue Software und eine Prozessoptimierung das Reklamationsmanagement und damit die Kundenzufriedenheit mit dem Unternehmen deutlich verbessern sollen – der Faktor Mensch in dieser Veränderung aber nicht berücksichtigt wird. Genau deswegen kann es noch schlimmer kommen: Der Change-Prozess, der nur auf „Hard Facts“ baut, kann zu massiven Widerständen bis hin zu Massenkündigungen im Unternehmen führen.

mehr

In eigener Sache: Wie die Dynamik der Graves-Spirale unsere Arbeit spiegelt

Neun Jahre haben wir in unserer Arbeitsgruppe zu den Graves-Handlungslogiken diskutiert, um Begriffe und Interpretationen gerungen und dabei viel über uns selbst gelernt, über die Dynamik unserer persönlichen Entwicklung. Nun haben wir – eine Runde aus Beratern, Entscheidungsträgern in der Wirtschaft und Change-Managern – in dieser themenspezifischen Workshop-Konstellation ein letztes Mal zusammengefunden. Haben unser gemeinsames Wachsen mit und an unserem Thema reflektiert und mit ein wenig Wehmut zurück- und viel Aufbruchsstimmung nach vorn geblickt. Denn Graves lebt im Leadership-Agility-Modell weiter – das wir hier im Blog und auf vernetzten Plattformen in Kürze vertiefend behandeln werden.

mehr

Skill-Management: Auch die Erneuerbare Energien-Branche braucht PE-Strategien

Etwas Sinnvolles wollen sie tun, etwas bewegen, sich weiterentwickeln. Sagten mir meine jungen Mitstudierenden aus aller Herren Länder in London, auf die Frage nach ihren beruflichen Wünschen. Etwas bewegen wollten auch die Protagonisten in der immer noch jungen Branche Erneuerbare Energien. Starteten hochmotiviert in zu Beginn oft kleinen Unternehmen. Sind teilweise zu großen Unternehmen geworden. Und wundern sich, warum sie solche Schwierigkeiten haben, Fachkräftenachwuchs zu rekrutieren. In dem speziellen Fall, den ich meine, geht es um Ingenieure für ein Windkraftunternehmen.

mehr

Graves-Logiken: AU-Tage in Unternehmen – krank durch Denkkulturen?

Regelmäßig erreichen uns die neuesten Statistiken zur Gesundheit in Deutschlands Unternehmen, mit alarmierenden Nachrichten zur seelischen Stabilität deutscher Arbeitnehmer. Stand über viele Jahre der „kaputte Rücken“ auf Platz Eins als Ursache von Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage), so macht ihm die Psyche zunehmend diesen Rang streitig. Seelische Probleme führen immer öfter zu einer Krankschreibung des Arbeitnehmers. Im Burnout gipfelt das Phänomen. Wir fragen uns: Spielt da auch der Führungsstil in Unternehmen eine Rolle?

mehr

Social Media in Unternehmen: Eine Frage der Reife

Es sei wichtig für Unternehmen, mit Social Media klug umzugehen, hieß es vor kurzem in einem Leserkommentar in diesem Blog. Und nun? Was sollten wir tun? Und was lieber sein lassen? Kurz: Wie kann ein Unternehmen Social Media strategisch klug einbinden? Passen die modernen Kommunikationskanäle zu diesem Unternehmen? Ist dieser Change gut durchdacht oder ein übereiltes Aufspringen auf einen Zeitgeist-Zug, auf dessen Reiseroute und Ziel das Unternehmen noch nicht vorbereitet ist?

mehr

Meditation im Management: Spirituelles Bewusstsein für neue Perspektiven

In der konkreten Situation der Entscheidung: „Machen wir einen Change und was gilt es zu bedenken?“ scheint die Dimension der Spiritualität sehr weit entfernt und abstrakt. Clare Graves bezeichnete im Rahmen der fünf Handlungslogiken in einer Unternehmenskultur die Integration als die maximale Entwicklung, die rational zu erreichen sei. Spirituelles Bewusstsein bedeutet ein Verstehen von Zusammenhängen weit über die aktuelle Situation hinaus. Spiritualität als sechste Dimension oder auch Handlungsebene im Rahmen der Werteordnung eines Unternehmens hat mit religiösen Dimensionen oder gar Sektentum nichts zu tun.

mehr

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

Leadership in Change by Detego | 2013-2014