Bilinguale Unternehmen: Gibt es männliche und weibliche Werte?

Der Personalvorstand bei Continental, Elke Strathmann, hat sich vorgenommen, das Unternehmen zweisprachig aufzustellen. Strathmann spricht von einer männlichen und einer weiblichen Sprache. Noch genauer von einem, laut Strathmann, eher männlichen Denken, das sich in „Gewinnermentalität und Freiheit“ ausdrückt und einem eher weiblichen in Gestalt von „Vertrauen und Verbundenheit“. Sind das jeweils genderorientierte Werte oder gibt es hier noch einen dritten Blickwinkel?

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Im Change: Neue Software und andere Prozesse – und alles läuft rund?

Mein Kollege Christian Brauner hat in seinem jüngsten Beitrag vor „vollkommen wirkungslosen“ Methoden im Change-Prozess gewarnt. Etwa wenn eine neue Software und eine Prozessoptimierung das Reklamationsmanagement und damit die Kundenzufriedenheit mit dem Unternehmen deutlich verbessern sollen – der Faktor Mensch in dieser Veränderung aber nicht berücksichtigt wird. Genau deswegen kann es noch schlimmer kommen: Der Change-Prozess, der nur auf „Hard Facts“ baut, kann zu massiven Widerständen bis hin zu Massenkündigungen im Unternehmen führen.

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Skill-Management: Auch die Erneuerbare Energien-Branche braucht PE-Strategien

Etwas Sinnvolles wollen sie tun, etwas bewegen, sich weiterentwickeln. Sagten mir meine jungen Mitstudierenden aus aller Herren Länder in London, auf die Frage nach ihren beruflichen Wünschen. Etwas bewegen wollten auch die Protagonisten in der immer noch jungen Branche Erneuerbare Energien. Starteten hochmotiviert in zu Beginn oft kleinen Unternehmen. Sind teilweise zu großen Unternehmen geworden. Und wundern sich, warum sie solche Schwierigkeiten haben, Fachkräftenachwuchs zu rekrutieren. In dem speziellen Fall, den ich meine, geht es um Ingenieure für ein Windkraftunternehmen.

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Studie zum Kompetenzen-Gap: Bundeswehr-Offiziere wechseln in die private Wirtschaft

„Viele Offiziere sind Soldaten auf Zeit. Sie werden militärisch ausgebildet, besuchen eine der Universitäten der Bundeswehr, leisten Dienst, gehen in Auslandseinsätze – und dann steht ‚plötzlich‘ das Ende der Dienstzeit vor der Tür“ schreibt die Bundeswehr auf ihrer Website. Und nun? Der Wechsel in die private Wirtschaft will sorgfältig überlegt und vorbereitet sein. Zumal das Gros der künftigen Ex-Bundeswehroffiziere auch in der zivilen Karriere Führungspositionen anstrebt.

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Die Spirale menschlicher Evolution nach Graves und ihr Spiegelbild in Unternehmen

Wir meinen, wir seien unseren Vorfahren weit überlegen: wir denken, handeln und arbeiten global. Gestern noch in Saigon, sitzt so mancher Firmenlenker morgen schon in Sidney und wenige Tage später in New York. Was haben wir noch mit dem mit Bärenschurz bekleideten Jäger prähistorischer Zeiten zu tun? Weit mehr als wir glauben. Unsere Werte, die uns – uns selbst oft nicht bewusst – lenken, sind evolutionär bedingt. Wir schwanken zwischen Ich- und Wir-Kultur und daraus sind bestimmte Handlungsmuster entstanden.

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Leadership 2.0 – Annäherung an einen Begriff im Selbstversuch

Einen Begriff zu nutzen und ihn zu leben, ist nicht identisch. Leadership ist ein solcher Begriff, der eine tiefe Durchdringung erfordert, ein tiefes Verstehen. Erst dann ist es möglich, sich den Fragen der Umsetzung im Unternehmenskontext zu nähern. Sich in jeder Situation, in der ein authentisches, ein zukunftsweisendes Führen erforderlich ist, neu mit den Möglichkeiten und auch den Grenzen des Mach- und Denkbaren auseinanderzusetzen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, reflektieren wir in unserer Leadership 2.0-Arbeitsgruppe Situationen, mit denen wir – ein Netzwerk aus Beratern und Führungspersönlichkeiten in Unternehmen – konfrontiert sind.

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Unternehmenskultur – was soll das sein? Das Evolutionsmodell nach Graves

Ein verärgerter Ausruf, den man in Firmenfluren nicht selten hört: „Und das soll Unternehmenskultur sein?“ Oft gemünzt auf einsame Entscheidungen aus der Firmenzentrale, bei denen sich Mitarbeiter in ihren Interessen missachtet fühlen oder auch auf gnadenlosen Wettbewerb etwa zwischen Abteilungen, in dem mit harten Bandagen gekämpft wird. Ja! Auch das ist Unternehmenskultur!

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Leadership in Change by Detego | 2013-2014